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02./03.10.2013

Kunstreise Zentralschweiz

 

St. Urban, Beromünster, Hergiswald, Bundesbriefmuseum, Ital-von-Reding-Hofstatt

St Urban klein34 Reiseteilnehmer des Vortragsvereins begaben sich am 2. und 3. Oktober auf Kunstreise in die Zentralschweiz. Eine erste Besichtigung und Führung galt dem ehemaligen Zisterzienserkloster St. Urban, das 1196 gegründet wurde. Im Barock erfuhr das Kloster einen Höhepunkt mit dem Neubau der Kirche (1711-15) und der Klosteranlage (1721-33) durch den Vorarlberger Architekten Franz Beer unter dem damaligen Abt Malachias Glutz von Solothurn (1665-1726). Der Eindruck der prächtigen Kirche mit einem herrlichen Chorgestühl und der Orgel von europäischer Bedeutung ist gewaltig und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Nach der Fahrt nach Beromünster zum Chorherrenstift wurde neben der ursprünglich frühromanischen Stiftskirche St. Michael, die sich heute im Zustand ihres barocken Umbaus (17./18. Jh.) präsentiert, auch die Krypta (Anfang 11. Jh.) besucht. Das prächtige Spätrenaissance-Chorgestühl datiert von 1606-1610. Der Stiftsschatz ist reich an kostbaren liturgischen Geräten und kirchlichen Büchern. Am Nachmittag des ersten Reisetages besuchte die Reisegruppe die neu restaurierte Wallfahrtskirche Hergiswald, die 1501-1504 am Ort einer ehemaligen Einsiedelei erbaut wurde. Unter kundiger Führung durfte man eine eindrucksvolle, fast mystische Ausstrahlung dieses Kraftortes erfahren. Die Kirche von Hergiswald beherbergt eine 1648-49 hinzugefügte, kunsthistorisch bemerkenswerteLoretokapelle. Kaspar Meglinger, der Maler des Totentanzes auf der Luzerner Spreuerbrücke, verwandelte die Holzdecke 1654 in einen Himmel voller Symbole zum Lobe Mariens. Der barocke Bilderzyklus besteht aus 324 Darstellungen inkl. den Tafeln an der Orgelempore und dem Mittelbild. Die Kirche besitzt eine einfache Orgel mit einem einzigen Manual und 7 Registern. Ein Orgelrezital mit Musik von Händel und Bach war ein krönender Abschluss des ersten Reisetages. Nach der Übernachtung in Luzern führte eine Schiffsfahrt die trotz des Nebels gut gelaunte Reisegruppe von Luzern nach Brunnen. In Schwyz wurde neben dem Bundesbriefmuseum auch die Ital-von-Reding-Hofstatt besichtigt. Das alteingesessene Landleutegeschlecht von Reding hatte im Kanton Schwyz eine bedeutende politische Ausstrahlung (20 Landammänner, Söldnerführer und Offiziere). Unter Ital von Reding entstand im Jahre 1609 eine eindrückliche Hofstatt mit Wohn- und Wirtschaftsräumen.  Dem Gebäude vorgelagert ist ein schöner Barockgarten. An Kunsteindrücken reicher erreichte die Reisegruppe spätabends das Oberwallis.  

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Vortragsverein