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05. bis 12.05.2013

Apulienreise

 

Apulien, Land der Romanik, Land der Kathedralen, Land des Stauferkaisers Friedrich II., Land südlicher Landschaften

Die Kunstreise des Vortragsvereins führte dieses Jahr vom 5. bis 12. Mai insgesamt 41 Reiseteilnehmer nach Apulien, in den Stiefelabsatz Italiens, ins Land des Stauferkaisers Friedrich II. (1194-1250). Die Reisegruppe war überwältigt sowohl von den reichhaltigen Kunst- und Kulturschätzen des Landes, von der betörenden Landschaft, der südlichen Sonne, den Düften und den Teppichen von Mohnblumen, den malerischen, verwinkelten Dörfern, den pulsierenden geschichtsträchtigen Städten, aber auch von den lokalen kulinarischen Genüssen der italienischen Küche. Bei den kirchlichen und weltlichen Kunst- und Bauwerken Apuliens spürt man Einflüsse von Griechen, von Römern, von Normannen, von Staufern, von Spaniern und von Kreuzrittern. Auch die orientalische Kunst prägte diesen südlichen Streifen Italiens. Friedrich II. sprach neben vielen anderen Sprachen auch Arabisch und liess orientalische Künstler nach Italien kommen.

Den ersten überwältigenden Eindruck erhielt die Gruppe bereits am Anreisetag in Bitonto mit seiner historischen, romanischen Kathedrale. Auch die romanische Basilika San Nicola und die Kathedrale San Sabino in Bari, die am Folgetag besichtigt wurden, hinterliessen einen nachhaltigen Eindruck. In Bari hatte die Reisegruppe Gelegenheit, im prächtigen Teatro Petruzzelli Mozarts Oper „Cosi fan Tutte“, dirigiert von Roberto Abbado, zu sehen und zu hören. Mozarts Musik und die gelungene Inszenierung waren ein einmaliges, begeisterndes Erlebnis. Castel del Monte, der geheimnisvolle  Kraftort, ist auf einem anmutigen Hügel gelegen. Das Bauwerk ist greifbar mit dem Gedankengut des überragenden Stauferkaisers Friedrich II. verbunden. Die oktagone Architektur verkörpert den goldenen Schnitt, das Bauwerk ist voll von Symbolismen und mathematischen Regeln, es bezaubert durch seine Harmonie und seine Ausgewogenheit in einer betörenden Landschaft. Die romanische, am Meer gelegene Kathedrale San Nicola Pellegrino in Trani beeindruckte duch ihre Schlichtheit und die Synthese von Meer und Architektur. Einzigartig waren Alberobello und seine steingedeckten Dächer, die sogenannten Trulli, wie auch Matera mit seinen früher bewohnten Felsenhöhlen. Die byzantinisch anmutende Felsenkirche Santa Lucia alle Malve, mit ihrer Ikonostase und ihren Fresken ist schlicht und hinterlässt einen mystischen Eindruck. Tarent, Lecce, Nardo und Gallipoli sind voll sehenswerter Kirchen und architektonischer Bijous. Lecce ist eine Barockstadt und wird auch Florenz des Südens genannt. Der Dom Santa Annunziata in Otranto faszinierte mit seinem riesigen Bodenmosaik mit Darstellungen und Geschichten aus der Bibel, der Artussage, mit Ungeheuern, Kentauren, Figuren aus der griechischen Mythologie, einem Wirrwarr von Gestalten und bildlichen Erzählungen. Am Abreisetag besuchte die Reisegruppe noch die weisse Stadt Ostuni, die mit malerischen, verwinkelten und engen Gässchen, aber auch mit kirchlichen und weltlichen sehenswerten Bauwerken geschmückt ist. Eine Weindegustation und der Besuch einer Olivenölpresse während des Aufenthaltes rundeten die unvergessliche Apulienkunstreise harmonisch ab. Erwähnenswert ist auch die lokale, perfekt Deutsch sprechende Führung, die uns mit Interesse, mit Kunstsinn und ihrem Hintergrundwissen und vielen semiotischen Hinweisen sehr beeindruckte.

Die Reisegruppe des Vortragsvereins wird diesen schönen, südlichen Flecken Erde mit den vielen Kunstwerken, seiner Landschaft und seinen gastronomischen Überraschungen wohl nicht so schnell vergessen.

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Vortragsverein