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23. und 30.01.2018

Dr. phil. Jakob Knaus

Musik in den Diktaturen von Hitler und Stalin


Knaus

Die Diktatoren Hitler und Stalin benutzten die Kunst im allgemeinen und wie der Referent an vielen Beispielen zeigte vor allem auch die Musik, um die Politik und den Wehrwillen in Kriegszeiten in ihrem Sinne zu lenken und die Volksmassen zu mobilisieren. In den Diktaturen des 20. Jahrhunderts wurde genau definiert, welche Musik genehm war und den Wehrwillen nicht zersetzten durfte. Nicht genehme Kunst und Musik wurde als „entartet“ bezeichnet. Viele Künstler, viele Musiker und Komponisten wurden zur Auswanderung und zur Flucht gezwungen, wenn sie nicht mithelfen wollten, die Diktatur zu unterstützen. Dies betraf vor allem jüdische Künstler während der Nazizeit. Einige Komponisten, als Beispiel sei repräsentativ Dimitri Schostakowitsch genannt, die während den dunklen Jahren im Lande verblieben, cachierten den Widerstand in ihrer komponierten Musik und sie konnten so die Zensur unerkannt umgehen. Dies wurde z.T. erst bei eingehender Analyse ihrer Werke zu einem viel späteren Zeitpunkt entdeckt. Der Referent zeigte eindrücklich, dass die beiden Diktaturen in Hitlerdeutschland und in der Sowjetunion bei der Benutzung von Kunst für ihre Zwecke erstaunliche Parallelen aufwiesen. Besten Dank für diesen wichtigen Beitrag zur Musikgeschichte in einer dunklen Zeit.

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