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23.6.2018

Portugalreisen 9.-16. und 16.-23. Juni 2018

 

BelemDie Kulturreise führte zwei Gruppen des Vortragsvereins Oberwallis dieses Jahr im Juni nach Portugal. In Lissabon standen der Torre de Belem, das Hieronimuskloster mit der Kirche Santa Maria de Belém und das Castelo de São Jorge auf dem Programm. Das Hieronimuskloster wurde in typisch manuelinischem Baustil errichtet und ist Teil des Weltkulturerbes. König Manuel (1469-1521) und seine Gattin ruhen in der Kirche in prächtigen Sarkophagen. Auch ein dekoratives Grabmal für Vasco da Gama unter der Empore von Santa Maria de Belém war zu bewundern. Der prachtvolle königliche Palácio Real de Queluz mit seinem entzückenden Garten und die Sommerresidenz der portugiesischen Könige in Sintra erfreuten die Reiseteilnehmer am Beginn der Reise. Ein Fadoabend in der Altstadt Alfama und die sehenswerte Kunstsammlung Gulbenkian standen ebenfalls auf dem Programm. Der Palácio Nacional de Mafra ist die grösste Schloss- und Klosteranlage Portugals und wurde am dritten Reisetag besucht. Obidos, das Dorf der Königinnen, besitzt eine sehenswerte und intakte Stadtmauer und eine hübsche Einkaufsstrasse mit portugiesischen Handwerksarbeiten. Das Kloster und die Kirche von Alcobaça zählen europaweit zu den eindrucksvollsten und schönsten Zeugnissen zisterziensischer Baukunst. Obwohl fast 900 Jahre alt, sind die mittelalterlichen Gebäudeteile vollständig erhalten, und die Klosterkirche ist das größte frühgotische Gotteshaus, das im Mittelalter in Portugal erbaut wurde. In den beiden Armen des Querschiffes kann man zwei Meisterwerke mittelalterlicher Steinmetzkunst bewundern: die Grabmäler von König Pedro I. (1357-67) und Inês de Castro, die so aufgestellt wurden, dass sich die Liebenden am Tag der Auferstehung direkt in die Augen blicken können. Das Kloster von Batalha ist ein Dominikanerkloster in der Stadt Batalha und stammt aus dem 14. bis 16. Jahrhundert. Es wurde zum Dank für den Sieg Portugals über das Königreich Kastilien in der Schlacht von Aljubarrota im Laufe von circa 150 Jahren errichtet und 1983 als Weltkulturerbe anerkannt. In einer wunderschönen Grabkapelle befinden sich die Sarkophage der Stifter, König Johanns I (1357-1433) und seiner Gattin Philippa aus Lancaster. Ebenfalls beherbergt der Bau das Grabmal von Heinrich dem Seefahrer, dem Sohn des Stifterpaares. Der Convento de Cristo (deutsch Christuskloster) in Tomar ist eine 1162 von Tempelrittern gegründete ehemalige Wehr-Klosteranlage. Ihr Kernstück ist die alte Rundkirche, die im Inneren einen weiteren oktogonalen Bau beherbergt. Vorbild für den Bau war die Heilig-Grab-Rotunde in Jerusalem. Die Reisegruppen besuchten ebenfalls die Stadt Coimbra mit seiner berühmten Universität. Besonders die Alte Bibliothek in prächtigem barockem Baustil beeindruckt durch die Opulenz der prachtvollen Räume. Porto mit seinen Weinkellereien, seinen Brücken, der schönen Kathedrale,  der Franziskanerkirche ist eine lebendige und schöne Stadt an der Mündung des Douro und am Atlantik gelegen. Zu grossem Dank verpflichtet sind die Reisegruppen der professionellen, vorzüglichen lokalen, perfekt Deutsch sprechenden, portugiesischen Führung durch Teresa. Die schöne, geschichtsträchtige, auch kulinarisch überzeugende Reise werden die „Conquistadores“ aus dem Oberwallis nicht so schnell vergessen.

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 Fotos PersWBRezension


 

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